mani-sw-webFARFARELLO & Band
Freitag, 24. August 2012, 20.30 Uhr
Zirkuszelt Jugendherberge Hinsbeck

Das 4. Jahr mit „Musik im Zelt“ hat der Kulturkreis mit einem wahren Kontrastprogramm zum letzten Jahr ausgestattet. Das Ensemble „farfarello“ um „Teufelsgeiger Mani Neumann“ und Gitarrist Ulli Brand mit ihrer Musik voller Enthusiasmus und Leidenschaft war das absolute Gegenstück zu den ruhigen Interpretationen der Beatles-Klassiker von TOK TOK TOK.

Der Teufelsgeiger stand Pate für eine der außergewöhnlichsten Live-Bands des Landes. Mani Neumann spielte die Geige, als gäbe es keinen Morgen mehr.

Zusammen mit Ulli Brand setzten sie sich zum Ziel, dem Zusammenspiel akustischer Instrumente neue Dimensionen zu entlocken. Dies gelang ihnen mit faszinierender Leichtigkeit. Und immer wieder spielte sich diese eigenständige Musik in die Seelen der Besucher in Hinsbeck. Dabei bewegten sie sich in einem extrem dynamischen Spannungsbogen zwischen Balkan-Rock und Minimal-Klassik mit sensibler Zerbrechlichkeit, zwischen Virtuosität und musikalischem Understatement.

Neben instrumentalen Stücken verband sich Mani Neumanns leidenschaftliches Geigenspiel mit „DIA.s“ unverwechselbarer Stimme zu einem musikalischen Tandem. Mal melancholisch und verträumt, mal dramatisch und aufwühlend führte „farfarello“ durch alle Höhen und Tiefen der Emotionen. Mit ihrer Musik ließ es sich träumen, trösten, feiern und glücklich sein. Kurz gesagt: Alle Kapriolen des menschlichen Seelenlebens wurden an diesem Konzertabend durchlebt.
Ergänzt wurde das Trio durch den Bassisten Joschi Kappl und den Schlagzeuger Charly T. Sie transportierten das musikalische Geschehen an diesem Abend in eine neue Dimension. Durch das Zusammenspiel der „großen farfarello band“ ergab sich eine einzigartige, überwältigende Atmosphäre, eine in dieser Form noch nie gehörte Melange, deren Faszination sich niemand entziehen konnte.

„Mozart – Boccherini – Zinzadse“
GEORGISCHES KAMMERORCHESTER Ingolstadt
Samstag, 30. Juni 2012, 19.00 Uhr
Schloss Krickenbeck

Am letzten Tag des Juni 2012 hat der Kulturkreis seinen Besuchern ein im wahrsten Sinne ganz großes Kammerorchester vorgestellt. Die 25 !!! Musiker des „Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt“ unter ihrem Dirigenten Darko Butorac gaben ein grandioses Gastspiel im Innenhof von Schloss Krickenbeck. Und während es in ganz Deutschland gewitterte, schien in Krickenbeck die Sonne von einem strahlend weiß-blauen Himmel. Was für ein Abend, durch den eine äußerst charmante Evi Weichenrieder mit leichter Hand führte. Und das Publikum folgte ihr nur zu gerne bis zum Schlussapplaus nach drei Zugaben mit „Standing Ovations“.

DAS PROGRAMM:

Mozart:
Ouvertüre zu „La finta giardiniera“ KV 196
Sinfonie Nr. 29 in A-Dur KV 201
Divertimento in D-Dur KV 136

Boccherini:
Menuett in A-Dur G. 275
Sinfonie Nr. 6, op. 12 Nr. 4 „Il casa del diavolo“

Zinzadse:
Fünf georgische Miniaturen für Streichorchester

butoracDarko Butorac

Von der Presse für seine außerordentliche Energie und Musikalität gefeiert, etabliert sich Darko Butorac schnell zu einem der weltweit gefragtesten jungen Dirigenten. Nach seinem Debut bei Belgrade Philharmonic im Januar 2011 folgte eine sofortige Wiedereinladung zum Eröffnungs- und Abschlusskonzert der Saison 2011/2012. Darüber hinaus wird er in der Saison 2011/2012 sein Debut bei der Tallin Sinfonietta geben und erneut bei Charleston Symphony Orchester und Orchestra Seattle/Seattle Chamber Singers am Pult stehen.
In Nordamerika war Butorac als Gastdirigent bei zahlreichen Orchestern zu erleben. In Europa dirigierte er unter anderem das Trondheim Symphony Orchestra . Jährlich ist er als Dirigent des Giuseppe Verdi Orchestra von Parma beim Fidenza Opera Festival in Italien. Butorac gewann 2004 den 4. Vakhtang Jordania Dirigentenwettbewerb als einer von 24 Teilnehmern aus 17 Ländern.
Seit 2007 leitet Maestro Butorac das Missoula Symphony Orchestra als Chefdirigent und errang mit diesem Orchester durch eine Erweiterung des Repertoires und vielfältige Programmgestaltung hohe Anerkennung. Zum Missoula Symphony Orchestra lud er unter anderem renommierten Solisten wie den Geiger Robert McDuffie, die Pianisten Stewart Goodyear und Antonio Pompa-Baldi oder den Klarinettisten Jon Manasse ein. 2004 wurde Butorac zum Assistenzdirigenten des Aspen Opera Theatre Center ernannt und arbeitete in dieser Funktion mit Julius Rudel und Arnold Oestman. Eine intensive Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit dem Brevard Music Center, dem Aspen Festival, der Indiana University und der University of Toronto. Als Mentoren unterstützen ihn David Effron, Jorma Panula und David Zinman.